St. Kaspar feiert Schulfest


Am Samstag, 14. September, lädt das Gymnasium St. Kaspar in Neuenheerse alle Interessierten zum diesjährigen Schulfest ein.


Eröffnet wird das diesjährige Schulfest um 12 Uhr auf dem großen Pausenhof. Ein Lampionfest ab 19.00 Uhr bildet den gemütlichen Ausklang des Schulfestes. Dieses findet auf dem kleinen Pausenhof statt.
Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Projekttage zum Thema „Europa“. Die einzelnen Klassen und Projektgruppen präsentieren ihre individuellen Europa-Projekte mit Spiel und Spaß, Musik und Tanz, Information und Wissen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

St. Kaspar begrüßt neue Fünftklässler

 
Ihren ersten Schultag an der neuen Schule erlebten 48 Schülerinnen und Schüler in Neuenheerse. Die Schulgemeinschaft startete des Schuljahr mit einer Freiluftmesse an der Kluskapelle.
 
Gemeinsam mit ihren Eltern und Verwandten feierten die Kinder in der Kapelle des Gymnasiums einen lebendigen Gottesdienst. Zelebrant Pater Thomas Wunram schenkte jedem Kind eine Blumenzwiebel, die die Schüler im schuleigenen Klostergarten pflanzen sollen – symbolisch für ihre eigene Entwicklung. Schulleiter Matthias Nadenau begrüßte die aufgeregten Kinder und ihre Eltern und wünschte einen schönen und erfolgreichen Schulstart.
Die Klassenlehrer-Teams Annette Tisius und Nils Franzen (5a) sowie Dr. Hildegard Grahl und Ulla Hormes (5b) begleiteten ihre Schützlinge anschließend in ihre neuen Klassenräume. Mit Hilfe ihrer Klassenpaten, Schüler aus höheren Jahrgangsstufen, konnten die „Neuen“ sich mit der Schule und dem Schulalltag vertraut machen. Die Fünftklässler stammen aus Neuenheerse sowie verschiedenen Ortsteilen Altenbekens, Lichtenaus und Willebadessens.
 
Gottesdienst an der Kluskapelle

Gemeinsam feiern Schüler und Lehrer die Messe an der Kluskapelle.
Gemeinsam feiern Schüler und Lehrer die Messe an der Kluskapelle.
Bereits tags zuvor begann das neue Schuljahr für die älteren Neuenheerser Gymnasiasten traditionell  mit einem gemeinsamen Gottesdienst an der Kluskapelle. Geschlossen wanderten 500 Schüler, Lehrer und auch ehemalige Schüler die Strecke aus Neuenheerse zur Kapelle, um mit den Patres den Gottesdienst zu feiern und das Schuljahr zu starten.
Stärken konnte sich die Schulgemeinschaft bei sonnigem Wetter mit Getränken, welche die schuleigene Genossenschaft SnacK an der Kapelle ausschenkte.
Nach ihrer Elternzeit kehren Miriam Herbst-Zeyrek und Mirjam Meier sowie Melanie Homann wieder in das Lehrerkollegium zurück.

Lebendige Insektenwiese statt toter Aschenplatz


Nach Klostergarten und Streuobstwiese haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Kaspar die Imkerei als zukunftsweisende Herausforderung entdeckt.
 
Sommerferien. Wie jede Schule wirkt das Gymnasium St. Kaspar ausgestorben. Doch der Schein trügt. Rund 50.000 Schulbienen gehen weiterhin ihrer Arbeit nach, sammeln fleißig Nektar. Und die Schülerinnen und Schüler der Umwelt-AG inspizieren – ungeachtet der Ferien – wöchentlich die drei schuleigenen Bienenstöcke. Ausgerüstet mit Schutzanzügen, Smoker und Stockmeißel haben die jungen Imker in den vergangenen Monaten alle Angst vor Bienenstichen abgelegt und begutachten fast schon professionell die Waben der einzelnen Rähmchen.

Bei der wöchentlichen Durchsicht werden die Waben genau untersucht.
Bei der wöchentlichen Durchsicht werden die Waben genau untersucht.
Als Fachmann und Imker-Lehrer steht ihnen dabei Ralf Varchmin aus Willebadessen mit Begeisterung zur Seite. Im Mix von Theorie und Praxis vermittelt er ihnen, was „Königinnenzellenalarm“ bedeutet, was Wächterinnen machen oder wie man der Varroa-Milbe Bienen-schonend zu Leibe rückt. Und SchülerInnen wie Lehrer – denn auch die werden hier zu neugierigen Schülern – staunen über das, was diese kleinen Insekten  für unser Ökosystem und für uns Menschen Gutes tun.

Bienen arbeiten gegen den Hunger in der Welt. Das haben die Mitglieder der Umwelt-AG von St. Kaspar verstanden. Da ist der Honig, den sie uns freundlicherweise schenken, eigentlich nur das Sahnehäubchen auf der Sachertorte. Trotzdem: schon die Frühtracht der drei Schulbienenstöcke brachte 22 Kilo. Die zweite Ernte gar 30 Kilo von bester Qualität. Selbstverständlich schleudern, rühren und portionieren die Schüler den Honig selbst. Kreativ-künstlerische Köpfe unter ihnen haben ein Etikett kreiert und andere, mit eher wirtschaftlichen Fähigkeiten, planen derzeit die Vermarktungsstrategie des St. Kaspar-Honigs.
 
Und damit wirklich drin ist, was drauf steht, verwandelt die Umwelt-AG den alten Aschenplatz von St. Kaspar in eine Magerrasen-Blumenwiese. Dabei haben sie zunächst den alten Bewuchs in tagelanger Handarbeit entfernt. Roundup nämlich, was die Arbeit merklich erleichtert hätte, war für die Umweltaktivisten von St. Kaspar selbstredend ein No-Go. Gärtnermeister und Greenkeeper Willi Tewes ist von Anfang an Feuer und Flamme für das Projekt. Er wählte den passenden Samen für diese karge ostwestfälische „Hagebuttengegend“ und half mit seiner Egge, den Boden vorzubereiten. Und auch die Fachleute der Unteren Landschaftsbehörde sind der Meinung, dass das Projekt seriös, nachhaltig und förderungswürdig ist, und unterstützen großzügig den Ankauf des teuren Samens.

„Die Bienen brauchen uns“, meint Julia (12) lapidar auf die Frage, weshalb sie in den Ferien in ihrer Schule arbeitet. Und Lenn (14) ergänzt: „Besser kann ich meine Freizeit nicht verbringen.“
Solch eine Haltung überzeugt auch die Leute des WDR2 und Planet Schule. Sie haben im Rahmen der Aktion #bienenlive St. Kaspar als „Bienenfreundliche Schule“ ausgezeichnet.

Gymnasium St. Kaspar verabschiedet zum Schuljahresende zwei Lehrer


Das Schuljahresende feiern Schüler und Lehrer des Gymnasiums St. Kaspar mit einem Gottesdienst in der Stiftskirche. Pater Davor Lukačević und Simon Potthast verabschieden sich von der Schulgemeinschaft.

 

Traditionell endet das Schuljahr an St. Kaspar mit einem großen Gottesdienst. Dieses Jahr zelebrierten die Patres diesen witterungsbedingt jedoch nicht auf dem Pausenhof, sondern in der nun voll besetzten Neuenheerser Stiftskirche. Simon Potthast und Pater Davor Lukačević bedankten sich anschließend bei Schülern und Kollegen für die gemeinsame Zeit. Pater Davor verlässt Neuenheerse nach zwei Jahren und kehrt in seine Heimat Kroatien zurück. Schulleiter Matthias Nadenau würdigte im Anschluss seinen angenehmen und humorvollen Charakter, der ihm in Schülerschaft und Kollegium hohe Anerkennung eingebracht hat. Pater Davor engagierte sich neben seiner Tätigkeit als Religionslehrer auch für außerschulische Projekte mit den Schülern. Simon Potthast, Latein- und Geschichtslehrer, verlässt das Gymnasium ebenfalls. Er habe es geschafft, die Schüler für das Fach Latein in besonderer Weise zu motivieren, so Nadenau. Kleine Geschenke zur Erinnerung an die gemeinsame Zeit überreichten Lehrerrat und Schulleitung im Anschluss an den letzten Schultag.

Gabriele Thanbicher spricht Simon Potthast stellvertretend für das Kollegium die besten Wünsche für seine Zukunft aus..
Gabriele Thanbicher spricht Simon Potthast stellvertretend für das Kollegium die besten Wünsche für seine Zukunft aus.
Schulleiter Matthias Nadenau verabschiedet Pater Davor Lukačević und dankt ihm für seinen Einsatz.
Schulleiter Matthias Nadenau verabschiedet Pater Davor Lukačević und dankt ihm für seinen Einsatz.
Burkhard Nickel übergibt Pater Davor Lukačević ein Abschiedsgeschenk des Lehrerkollegiums.
Burkhard Nickel übergibt Pater Davor Lukačević ein Abschiedsgeschenk des Lehrerkollegiums.

Zehnte Wallfahrt des Gymnasiums St. Kaspar nach Kleinenberg

 

Seit zehn Jahren findet in der letzten Schulwoche die Wallfahrt der Schüler und Lehrer des Neuenheerser Gymnasiums nach Kleinenberg statt.
 
Unter dem Motto „Und du? Für wen gehst du?“ gingen etwa 325 Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern den etwa 14 km langen Pilgerweg von Neuenheerse nach Kleinenberg. Zum Ende des Schuljahres und vor den großen Ferien bot der gemeinsame Weg die Möglichkeit, noch einmal inne zu halten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Zusammen mit Pater Thomas Wunram stimmten einige Schüler die Teilnehmer zu Beginn in der Schulkapelle auf die Wallfahrt ein. „Für wen gehst du?“ – eine Schülerin nannte den im vergangenen Jahr verstorbenen Schulseelsorger Pater Michael Rohde. Im Religionsunterricht wurde die Wallfahrt zuvor unter dem Motto „Die Welt mit offenen Augen sehen“ vorbereitet. Dies und die gemeinsamen Stunden unterwegs gefielen Lea Schopohl, Finja Krell und Nele Heinemann (7a) sehr. Sie genossen es, sich im Grünen mit anderen Schülern auszutauschen. So konnten sie auch neue Kontakte und Freundschaften knüpfen.
Gestärkt durch eine Rast mit reichlich Verpflegung am Willebadessener Fernsehturm erreichte die Gruppe nach dreieinhalb Stunden Fußweg die Wallfahrtskapelle in Kleinenberg. Eine kurze Andacht bildete den Abschluss der besinnlichen Reise. Busse brachten die Teilnehmer anschließend in ihre Wohnorte.

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